Kolumne: Die Bedeutung meiner Malereien

„Hattest du beim Malen schlechte Laune?“
„Die Malereien wirken so destruktiv! Haben sie eine bestimmte Bedeutung?“
„Hast du Sorgen oder Probleme, die du in deinen Bildern verarbeitest?

Solche Fragen sind nicht selten, wenn jemand zum ersten Mal meine Malereien betrachtet.

Dazu kann ich nur sagen: Nein, ich bin durchaus ein fröhlicher Mensch. Ich habe keine Ahnung, warum meine Bilder letztendlich so aussehen. Ich nehme mir jedes Mal vor, ein buntes, freundliches Bild zu malen. Doch am Ende überwiegen meine typische, „düstere“ Farbpalette und mein impulsiver Malstil.

Diese Malweise hat sich im Laufe der Jahre entwickelt und ist definitiv noch nicht an seinem Endpunkt angekommen. Wer weiß, wie meine Bilder in zehn, zwanzig Jahren aussehen? Möglicherweise male ich dann Blumenaquarelle ^^
Nein, im Ernst: Ich habe einfach Freude daran, mich auf der Leinwand auszutoben und dort all meine Energie hineinzustecken. Das, was dabei herauskommt, ist vielleicht nicht für jedermann „dekorativ“, aber es hat Tiefe und man kann davor verweilen, sich damit beschäftigen. Das ist mir wichtig.

Also keine Sorge: Ich besitze keine düstere Seite, die ich nur beim Malen zum Vorschein kommen lasse.

Die folgende Bilderreihe verdeutlicht exemplarisch, wie sich mein Malstil innerhalb von drei Jahren gewandelt hat.
Die Flächen wurden immer vielschichtiger, detaillierter und feiner herausgearbeitet.

Bis zum nächsten Mal!

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